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gebrochen

Ich will meine Vergangenheit nicht mehr haben. Ich kann sie nicht ertragen. Ich kann mich nicht ertragen, so lange sie an mir klebt und ich ihr nicht entkommen kann. Ich kann mir nicht verzeihen, dass sie ist wie sie ist, kann nicht begreifen wie sie ist, weil sie viel zu schlimm ist.

Wenn Menschen um mich herum von Trauma sprechen, dann ist ein schlimmes Erlabnis gemeint. Und wenn es zwei schlimme Dinge gab, dann sind es zwei Traumata. Aber was wenn diese Grausamkeit monatelang mein Alltag war? Ich kann nicht zählen, wie oft es zwischen uns eskaliert ist. Es gab keine Woche, in der es nicht passiert ist, manchmal gab es nicht mal Tage, an denen es nicht passiert ist. Fast zwei Jahre war ich in dieser Gewaltwelt gefangen. Das sind um die 100 Wochen und ich will nicht wissen wie viele Tage. Wie kann ich damit weiterleben? Im Arztbrief von der Klinik steht "man könnte es so umschreiben, dass ihre dominante Freundin sie verbogen bis hin zu gebrochen hat" Genauso fühle ich mich. Gebrochen. Ich kann nicht mehr, kann nicht mehr aufstehen, wie soll das alles bloß weiter gehen? Es ist viel zu schlimm. Am liebsten würde ich die Augen schließen und einfach aufhören zu leben.

Wie traurig muss euer Lied sein? Man müsste viel schreien, das Leid passt nie rein. Kein Lied kann so tief sein.

21.12.11 21:20
 


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