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I wish there were no chrismas

 

Als ich ein Kind war hatte Weihnachten so einen Zauber. Wenn ich am Morgen vom 24. zum Bäcker gelaufen bin hab ich alle Menschen um mich herum angesehen und mich gefragt, ob sie sich jetzt auch denken, was für eine Besonderheit dieser Tag hat und dass es toll ist ihnen an so einem Tag über den Weg zu laufen, an den man sich ganz lange erinnern wird. Das ist wie mit Geburtstagen nur noch besonderer. „Was hast du letztes Jahr an Weihnachten gemacht?“ wird man oft gefragt, aber nie „und was hast du letztes Jahr am 03.08 gemacht?“ nicht wenn dieser keine Bedeutung hat, und die hat er sicher für viele nicht. Weihnachten dagegen hat ganz allgemein in Deutschland eine Bedeutung. Das fand ich immer faszinierend. Ich wünschte Weihnachten hätte diesen Zauber nie verloren. Weihnachten, das Fest der Liebe, das Fest, das man mit seiner Familie feiert. Entweder hat es seinen Glanz verloren, weil ich erwachsen geworden bin, oder weil es sich mir von einer ganz anderen Seite gezeigt hat. Getrennt von meiner Familie und voller Angst. Die letzten zwei Jahre haben mir mein Weihnachten weggenommen, sie haben ihm sein Schimmern gestohlen. Und jetzt sitze ich am 23.12 hier, blicke auf die Uhr und wünschte die nächste halbe Stunde würde nicht mehr rumgehen, damit es bloß nicht Weihnachten wird.
23.12.11 23:31
 


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